Warum Versicherungskunden beim VOLKSWOHL BUND gut aufgehoben sind

Ist der VOLKSWOHL BUND von der internationalen Finanzkrise betroffen?

Die aktuelle Finanzmarktkrise wirkt sich weltweit auf fast alle privaten und geschäftlichen Bereiche aus. Als Versicherungsunternehmen, das überwiegend Produkte zur Altersvorsorge und zur Absicherung der privaten Risiken entwickelt und anbietet, müssen auch wir unsere tägliche Arbeit an vielen Stellen den Auswirkungen der Finanzmarktkrise anpassen.

Wie hat der VOLKSWOHL BUND das Geld seiner Versicherten bis jetzt angelegt?

Als Unternehmen mit einer mittlerweile 90-jährigen Erfahrung in der Kapitalanlage haben wir uns weder in jüngster Zeit noch in den vergangenen Jahren von den Traumrenditen hochspekulativer Finanzprodukte blenden lassen. So haben wir keine für die Krise ursächlichen Finanzprodukte erworben.

Trotzdem hat die Finanzkrise dazu geführt, dass selbst die Kurse von Anleihen grundsolider Unternehmen unter Druck geraten sind – allein durch eine fehlende Nachfrage und die mangelnde Liquidität am Anleihemarkt. Für solche Papiere haben wir im Geschäftsjahr 2008 Abschreibungen vorgenommen oder stille Lasten gebildet.

Schon vor der Finanzmarktkrise haben wir ausschließlich Anlagen gekauft, die wir selbst durchschauen und im eigenen Haus bewerten können. Dazu gehören in erster Linie konventionelle Anlagen im festverzinslichen Bereich. Das hat uns sichere und verhältnismäßig hohe Erträge eingebracht. Wir engagieren uns sehr zurückhaltend auf dem Aktienmarkt und investieren mit Überzeugung in Häuser und Grundstücke.

Sobald sich die Märkte und die Konjunktur wieder erholen, erwarten wir neben dem ordentlichen Zinsertrag zusätzlich außerordentliche Erträge aus den Zuschreibungen unserer in der Bilanz 2008 korrigierten Finanztitel.

Was hat der VOLKSWOHL BUND unternommen, um seine Investitionen zu sichern?

Schon im Laufe des Jahres 2007, als sich die Krise abgezeichnet hat, haben unsere Anlageexperten das Aktieninvestment behutsam zurückgefahren und Sicherungsmaßnahmen auf bestehende Aktienbestände ergriffen. Als sich 2008 die Schwankungen an den Aktienmärkten verstärkten, haben wir die Aktienanlagen in unseren Fondsanlagen nahezu komplett abgesichert. Insgesamt haben wir im vergangenen Jahr den Bestand an Aktien, Investmentanteilen und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren verringert und zugleich weitere 54 Millionen Euro in Grundbesitz angelegt. Mittlerweile beläuft sich der Immobilienanteil der gesamten Kapitalanlagen auf 7,2 Prozent nach Marktwerten. Zum Vergleich: Die Versicherungsbranche kommt hier nur auf durchschnittlich 2,7 Prozent.

Beim Kauf von festverzinslichen Wertpapieren wählen wir Schuldner mit sehr guter Bonität. Um ein Konzentrationsrisiko zu vermeiden, achten wir dabei auf eine breite Streuung. Bei keinem Schuldner haben wir mehr als fünf Prozent unserer Kapitalanlagen investiert.

Damit wir in Zukunft möglichst keine Gelder unterhalb des durchschnittlichen Garantiezinses der Versichertenguthaben anlegen müssen, achten wir darauf, dass die Fälligkeiten unserer Kapitalanlagen zeitlich gleichmäßig verteilt sind. So mindern wir das Risiko, irgendwann einmal einen großen Teil der Kapitalanlagen innerhalb einer Niedrigzinsphase anlegen zu müssen.

Welche Strategie gibt es derzeit?

Derzeit verwalten wir ein Vermögen von rund 5,5 Milliarden Euro, das unseren Versicherten gehört und von dem wir frei werdende und neu hinzukommende Gelder umsichtig und unter den aktuellen Umständen so ertragreich wie möglich anlegen. Unsere ungesicherte Aktienquote, die schon zuvor im Vergleich zu anderen Versicherungsunternehmen sehr gering war, liegt mittlerweile bei nur 0,5 Prozent.

Wir tätigen zurzeit einen überwiegenden Teil unserer Neu- und Wiederanlage in Staatsanleihen, Papiere staatsnaher Institutionen, Papiere mit staatlichen Garantien sowie in Länderanleihen und Pfandbriefe. Um die derzeit hohen Risikoaufschläge zu nutzen, kaufen wir ebenfalls Anleihen von Unternehmen mit einer sehr guten Bonität. Mittelfristig werden wir dafür sorgen, dass unser Anteil an Investitionen in Titel der Finanzbranche noch kleiner wird als bisher. Darüber hinaus stärken wir unser Realkreditgeschäft und unsere Immobilienaktivitäten.

Was den Aktienmarkt angeht, beobachten wir die temporär aufflackernden Kursrallyes, jedoch lassen die fundamentalen Unternehmensdaten unserer Meinung nach ein verstärktes Engagement am Aktienmarkt noch nicht zu. Das kann sich ändern, sobald ein gemeinsames Handeln der internationalen Politik zur Bekämpfung der Finanzmarktkrise Früchte trägt und wenn sich eine konjunkturelle Erholung für 2010 abzeichnet. Dann besteht für die zweite Jahreshälfte 2009 durchaus das Potenzial stetig steigender Aktienkurse.

Wer garantiert, dass die Versicherten am Ende ihr Geld zurückbekommen?

Sämtliche Garantien in allen unseren Versicherungsprodukten gelten für bestehende und für neue Verträge uneingeschränkt weiter. Was wir beim Vertragsbeginn an Rente garantiert haben, bleibt bis zum Ende bestehen. Das gilt genauso für unsere garantierte Auszahlung am Ende einer Kapitallebensversicherung. Diese Zahlungen sind durch Reserven abgesichert, die wir, wie jeder andere Versicherer, für diesen Zweck zurücklegen müssen. Auch die Überschussanteile, die wir unseren Versicherten jährlich zugeteilt haben und die am Ende ihre Auszahlungen zusätzlich erhöhen, sind garantiert.

Erhalten die Versicherten jetzt weniger Geld, wenn ihre Verträge auslaufen?

Lebensversicherungen sind auf Schwankungen am Anlagemarkt vorbereitet. Sie bilden dafür Rücklagen, aus denen sie in weniger ergiebigen Zeiten die Überschussbeteiligungen ihrer Versicherten weiterhin angemessen hoch bedienen können. Das trägt zur relativen Stabilität der Ertragsprognosen bei.

Dazu kommt, dass Lebens- und Rentenversicherungen in der Regel über einen sehr langen Zeitraum laufen. So wirken sich Niedrigzinsphasen bei Versicherungen normalerweise weniger stark auf die Auszahlung am Ende aus als das bei anderen, kurzfristigen Geldanlagen der Fall ist.

Auch wenn sich die Prognosen über die Leistungen aus den Verträgen kurzfristig verringern können, sind Verlustszenarien, wie sie in diesen Tagen die Wirtschaftspresse beschwört, unangemessen übertrieben. Denn bei einer Erholung der Finanzmärkte werden auch die vorgerechneten Erträge der Lebens- und Rentenversicherungen wieder ansteigen.

Eines ist bei all dem jedenfalls sicher: Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit handeln wir ausschließlich im Sinne unserer Vertragsinhaber. Das Geld, das der Versicherte vom VOLKSWOHL BUND erhält, wenn seine Versicherung abläuft, ist deshalb in jedem Fall die höchstmögliche Summe, die das Unternehmen unter angemessener Beachtung der Risiken während der Laufzeit am Anlagemarkt für den Kunden erwirtschaften konnte.

Was ist mit fondsgebundenen Versicherungen?

Bei fondsgebundenen Versicherungen mit Beitragserhaltungsgarantien – und das trifft auf 90 Prozent der bei uns abgeschlossenen fondsgebundenen Verträge zu – sind alle eingezahlten Beiträge sicher und bleiben garantiert erhalten. Dazu gehören zum Beispiel alle fondsgebundenen Riesterverträge.

Verträge, bei denen der Versicherte direkt in Fonds investiert hat, nehmen über den Kapitalmarkt an den Wertentwicklungen der Fonds teil. Doch auch wenn Lebensund Rentenversicherungen mit direkter Fondsanlage zwischenzeitlich im Wert steigen und fallen können, muss man ihre langfristige Entwicklung betrachten. Ausschlaggebend für ihren Erfolg ist letztendlich das erreichte Ergebnis am Ende der Laufzeit.

Welche Gründe sprechen dafür, gerade jetzt beim VOLKSWOHL BUND eine Versicherung abzuschließen?

Es gibt keinen falschen Zeitpunkt, um mit dem Aufbau einer privaten finanziellen Vorsorge zu beginnen. Selbst in Zeiten der Finanzkrise. Die mögliche Steuerersparnis, sämtliche staatlichen Zulagen, die regelmäßigen Beiträge und eventuelle Sonderzahlungen – was davon am Anfang einer Altersversorgung fehlt, schmälert die Erträge am Ende der Versicherungsdauer um ein Vielfaches. Dazu kommt: Sobald eine konjunkturelle Erholung auch in den Zins- und Aktienmärkten abzusehen ist, werden auch die Kunden von dieser Entwicklung profitieren.

Die VOLKSWOHL BUND Versicherungen besitzen mit ihren attraktiven Produkten, der hohen laufenden Überschussbeteiligung und dem sehr guten Service weiterhin eine hervorragende Marktstellung.

Zwar erwarten wir für 2009 noch keine nachhaltige Verbesserung am Kapitalmarkt, doch schon 2010 könnte sich ein besseres außerordentliches Kapitalergebnis für uns ergeben. Insgesamt rechnen wir für die nächsten zwei Jahre damit, dass wir weiter überdurchschnittlich wachsen und gute Jahresergebnisse erzielen, mit denen wir unsere im Marktvergleich hohe laufende Überschussbeteiligung auch in Zukunft solide finanzieren können.

0 Kommentare zu “Warum Versicherungskunden beim VOLKSWOHL BUND gut aufgehoben sind”


  1. Keine Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar