Richtig versichert in den Skiurlaub

Millionen Deutsche zieht es in den kommenden Wintermonaten wieder auf die Skipisten. „Doch ohne eine Haftpflichtversicherung kann das der teuerste Urlaub Ihres Lebens werden“, warnt Christina Bay, Produktmanagerin der VOLKSWOHL BUND Sachversicherung AG in Dortmund.

Ob durch fehlendes Training, einen riskanten Fahrstil, den Becher Glühwein auf der Almhütte oder ganz einfach, weil die Brille nicht unter die Kopfbedeckung gepasst hat – rund 60.000 Skifahrer verunglücken jedes Jahr im Winterurlaub. Und das nicht immer durch eigene Schuld. „Wer einen Skiunfall verursacht, zahlt für die Heilungskosten und muss im schlimmsten Fall sogar für lebenslange Verdienstausfälle des Unfallopfers aufkommen“, zählt Christina Bay auf.

Trotzdem verzichtet immer noch ein Drittel aller Deutschen auf eine Haftpflichtversicherung. Und genau da liegt der zweite gute Grund, selbst richtig versichert zu sein. Denn wenn die eigene Haftpflichtversicherung die so genannte „Forderungsausfalldeckung“ mit einschließt, schützt man sich gleichzeitig vor nicht versicherten Miturlaubern. Wird man nämlich selbst zum Unfallopfer und der Verursacher hat keine Versicherung und kann auch sonst nicht für die Unfallfolgen aufkommen, so springt in diesem Fall die eigene Versicherung ein und sorgt für den finanziellen Ausgleich.

Wichtig ist auch, dass die Versicherungssumme hoch genug gewählt ist. „Mindestens fünf Millionen Euro sollten es schon sein“, empfiehlt Christina Bay. Also: Bevor es auf die Piste geht, den Haftpflichtschutz überprüfen. Dann steht dem winterlichen Urlaubsvergnügen nichts mehr im Weg.