Wenn beim Surf-Unfall die richtige Haftung fehlt
Endlich Sonne! Für viele Freizeitsportler heißt es: Gegen den Wind und ab an die See. Doch wer sich in diesem Sommer – vielleicht sogar zum ersten Mal – aufs Surfbrett stellt, sollte sich nicht nur vor der Sonne schützen. Die Wahl der richtigen Privathaftpflichtversicherung kann die Urlaubsfreuden um einiges verlängern. „Viele Anbieter schließen die Haftung beim Windsurfen mit eigenem Surfbrett grundsätzlich aus“, berichtet Christina Bay, Produktmanagerin bei der VOLKSWOHL BUND Sachversicherung AG. „Schauen Sie deshalb rechtzeitig in Ihre Versicherungsunterlagen und bessern Sie gegebenenfalls nach!“
Strahlende Sonne, glitzerndes Wasser, Windstärke 5. Ideale Bedingungen für einen Wettstreit mit Wind und Wellen. Doch nicht alle Surfer sind gut ausgebildet – und sie sind auf dem Wasser nicht allein. Die Zahl der Unfälle und Kollisionen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Auf der Wasseroberfläche kann es schnell brenzlig werden, wenn zum Beispiel ein Anfänger sein Brett nicht richtig unter Kontrolle bekommt. Und nicht immer gehen diese Zusammenstöße glimpflich ab. Eine Surfverletzung kann dauernde körperliche Schäden verursachen und schier unbezahlbare Schadenersatzforderungen auslösen.
„Weit verbreitet ist die Annahme, bei Surfunfällen sei generell die private Haftpflichtversicherung zuständig“, so Christina Bay, „doch die zahlt nicht in jedem Fall.“
Zwar sind angemietete Surfbretter in der Regel in der Privathaftpflicht mitversichert. Um aber auch mit dem mitgebrachten Surfbrett von zuhause auf Nummer sicher zu gehen, muss die Haftungsdeckung häufig erweitert werden. „Insbesondere bei älteren Bedingungswerken sind eigene Surfbretter fast immer ausgeschlossen und nur über einen Zuschlag versicherbar“, weiß die Versicherungsexpertin. „Neuere Versicherungsverträge“, so Bay, „bieten diesen Einschluss aber in einigen Produktvarianten schon beitragsfrei mit an.“
Manchmal verlangt der Verleiher eine Versicherungsbescheinigung von seinem Kunden – das eigene Sportgerät unterliegt keiner Kontrolle. „Deshalb gilt: Achten Sie bei der Wahl der Versicherung nicht nur auf den Preis, sondern verstärkt auch auf die einzelnen Leistungen. Sie sollten genau zu Ihren persönlichen Lebensverhältnissen passen“, rät Christina Bay.
