Fahrradfahrer und Skater leben gefährlich
Der richtige Versicherungsschutz beim Fahrradfahren und Rollerskaten beginnt mit der Privathaftpflicht- und der Unfallversicherung. Die Diebstahlversicherung ist dagegen weniger wichtig.
“Ein verschwundenes Fahrrad ruiniert niemanden, aber ein Unfall kann das finanzielle Schicksal besiegeln.” Dabei denken die meisten Mitbürger erst einmal an einen schweren Unfall, den ein unachtsamer Auto- oder ein anderer Fahrradfahrer oder Skater verursacht. Weitaus häufiger sind aber Alleinunfälle, nach denen man an niemanden eine Forderung richten kann. Daher wird die private Unfallversicherung zunehmend wichtiger für den Sport auf der Straße. Sie zahlt bei bleibenden körperlichen Schäden und fragt nicht nach einer Schuld.
Damit man selber nicht nach einem verursachten Unfall von der finanziellen Forderung eines Geschädigten getroffen wird, sollte man mit einer Privathaftpflichtversicherung vorsorgen. “Kein Sport ohne”. Die Versicherung wehrt, wie die Kfz.Haftpflicht unberechtigte Ansprüche ab, zahlt aber bei berechtigten. Dass fast jeder dritte Radler und Skater ohne diesen Schutz unterwegs ist, ist “sehr bedenklich und finanziell selbstmörderisch”.
Beitragstrick für Kinder
Da Rad fahrende Kinder besonders gefährdet sind, ist die Kinderunfallversicherung kein Luxus. Damit aber die Beiträge nicht zu hoch werden, sondern bei etwa fünf Euro pro Monat bleiben, ein Tipp: Man vereinbart, dass bei geringen Verletzungen wenig oder nichts gezahlt wird, bei schwerer künftiger Behinderung aber sehr viel (Progression).
